Gemeinsam mit dem Bundestagskandidaten Jonas Hoffmann traf sich die Zeller SPD zu einem Gedankenaustausch im Cabanja. Bei fair gehandeltem Kaffee und Schokolade gab es
viele gute Gespräche. Edith Ganter und Almut Teichert-Hailperin begrüßten die Gruppe und freuten sich über den Besuch. Der Laden, der ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen
wird, entwickelt sich positiv.

Viele Stammkunden kommen, teilweise auch von auswärts. Das Sortiment wird ständig
erweitert und neben trendigen Taschen, einer kleinen feinen Schmuckkollektion findet man ausgewählte Kaffees, Tees, Lebensmittel, alles liebevoll dekoriert. Die Produkte sollten nicht
nur fair gehandelt, sondern auch „bio“ sein, so Edith Ganter. Einen wirklich schönen Laden habe der Verein geschaffen, der auch als kleines Kommunikationszentrum diene, so Claudia Dolzer.

Fair gehandelte Produkte sind der Handel der Zukunft sagte Edith Ganter und hofft, dass immer mehr Verbraucher den Zugang zu diesen Produkten finden. Nur wenn die Menschenin den produzierenden Ländern anständige Preise für ihre Waren bekommen, können sie menschenwürdig überleben und sind nicht gezwungen, ihre Länder zu verlassen. Gerade in Zeiten riesiger Flüchtlingsströme muss immer wieder darauf hingearbeitet werden, dass die Menschen in den Ländern der dritten Welt unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten und Löhne bekommen, von denen sie leben können. Jonas Hofmann wies darauf hin, dass seitens der Politik gemeinsam mit der Industrie Standards erarbeitet werden, die menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und faire Löhne garantieren.
Dass Zell Fair-Trade- Town wird, das wünschen sich Edith Ganter und Almut Teichert-Hailperin.
SPD Vorsitzender Rainer Sütterle überreichte Jonas Hofmann eine Tüte mit fair gehandelten
Waren.